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Autorenarchiv

Sieg beim 10. Internationalen Radmarathon Tirol

Sieg in Einzel- und Teamwertung beim 10. IRT in Schwaz

Zusammen mit Christian am Start. Gastfahrer für Teamwertung Alexander Liebich vom RFV Sebnitz. 130 Starter IRT + 40 Starter Lizenz Amateure.

Christoph Lösche 1.
Christian Sacher 7.
Alexander Liebich 21. (nach Soloattacke bis gut 1200 vor dem Ziel)


 

Erneut Top Ten Platzierung

7 . Platz C-Klasse Kriterium in Mering

Kriterium 80 Runden. 2 mal 3. bei Wertung, dabei auch die Schlusswertung mit doppelter Punktzahl.

Christoph Lösche 7.
Christian Sacher 21.
Matthias Dichtl leider nach Sturz ausgeschieden.

Da hat alles gepasst

2. Platz in Ingolstadt

Recht kurzfristig entschieden Christian und ich, am C-Klasse Rennen in Ingolstadt-Wettstetten teilzunehmen. Die Runde sollte nicht allzu schwer sein und außerdem sind 96 km Rennen einfacher durchzustehen als 3 Stunden einsames Training zu Hause. Die Startzeit um 12:05 ließ auch ein angenehmes Ausschlafen und gemütliches Frühstück im Kreis der Familie zu.

In Wettstetten war es dann fast wie eine kleine Oberland-Meisterschaft, neben uns waren noch Chris Leiter und Philipp Geisert vom RC Concordia, Lorenz Rettig, Thomas Schweiger und Sascha Borgwardt von Magnesium-Pur und auch Karl-Heinz Aichner aus Dingolfing am Start. Gleich zu Beginn der Runde geht es beim 16 km langen Rundkurs in Wettstetten leicht bergauf, außerdem kam der Wind leicht von der Seite. Unangenehm für die führenden Fahrer, aber im Windschatten recht gut zu fahren. Nach unerwartet lockeren Beginn (üblicherweise ist bei C-Rennen die erste Runde die Härteste) setzte Karl-Heinz Aichner die ersten Akzente im etwa 100 Fahrer großen Starterfeld. Im Auto hatten Christian und ich besprochen, dass das Rennen höchstwahrscheinlich durch einen Massenspurt entschieden wird und wir uns maximal kurz vor Schluß an Vorstößen beteiligen würden. Deshalb fuhren wir nur kontrolliert mit (obwohl ich Christian am ersten der zwei giftigen Kuppen ein wenig einbremsen mußte). Die beiden erwähnten Kuppen sind auch die Hauptschwierigkeit des Kurses, sie stellten uns aber vor keine großen Probleme, dafür waren sie zu kurz. So ging das Rennen eigentlich recht ereignislos dahin, es gab zwar einige Tempoverschärfungen, aber alle Angriffe wurden vom Feld vereitelt. Christian probierte in der vorletzten Runde zu drei weggesprungenen Fahrern aufzuschließen wurde danach jedoch zusammen mit diesen wieder vom Feld geschluckt. Zu Beginn der letzten Runde griff dann noch einmal Thomas Schweiger an. Er kam auch weg und sein Vorstoß sah vielversprechend aus, er wurde aber etwa 3 km vor dem Ziel wieder eingeholt. Unterdessen suchte ich mir eine gute Position im Feld. Über die beiden Kuppen ging ich an zweiter bzw. fünfter Stelle. Nach der zweiten Kuppe ging noch eine Attacke mit etwa 8 Fahrern, ich beschloß jedoch im Feld zu bleiben. Das erwies sich als richtig, die Gruppe wurde kurz danach wieder eingeholt. Danach positionierte ich mich wieder an etwa 8. Stelle im Feld. Dank unter anderen auch der Arbeit von Karl-Heinz Aichner war das Tempo im Feld ausreichend hoch, so dass es zu keinem großen Gedränge bei der Anfahrt auf die recht gefährliche Zielkurve kam. Philipp Geisert eröffnete kurz vor der Kurve den Endkampf. Die Fahrer vor mir gingen nach außen und ich nutzte die freiwerdende Lücke und kam als Fünfter aus der Kurve zur leicht ansteigenden Zielgeraden. Jetzt konnte ich endlich meine Erfahrung ausspielen. Ich zwang mich zur Ruhe und blieb noch im Windschatten der Fahrer vor mir. Und im richtigen Moment griff ich an. Zwei Fahrer gingen auf der anderen Seite der Straße. Einen konnte ich noch einholen. Der Andere war zu stark. Aber das war mir egal. Dieser Endspurt hat unheimlich weh getan aber andererseits war es ein so schönes Gefühl zu wissen, das es fürs Podium reicht.

Zielsprint

Den Moment der Zieldurchfahrt und die Minuten danach mit den Glückwünschen von allen werde ich wohl so schnell nicht vergessen. Meine Saison war bisher recht durchwachsen gelaufen und um so glücklicher bin ich mit dem 2. Platz, meinem bisher besten Ergebnis als Lizenzfahrer.

Christian war kurz vor der Zielkurve auch noch viel versprechend positioniert wurde aber leider eingebaut und rollte so, ohne in den Sprint eingreifen zu können, als 24. über die Linie.

Christoph Lösche 2.
Christian Sacher 24.